SUP mit Hund - Teil 1

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Dein bester Freund ist ganz klar Dein Vierbeiner mit kalter Schnauze? Dann solltest Du den neuen Trend SUP mit Hund unbedingt ausprobieren! 

SUP mit Hund Teil 1: Welches Board und Zubehör brauche ich und welche Voraussetzungen gibt es?

Du hast Lust auf eine SUP Tour, aber weißt nicht, mit wem? Nimm doch mal Deinen Hund mit! Zu Recht liegt SUP mit Hunden voll im Trend, was wir zum Anlass unseres Blog-Zweiteilers genommen haben. Im ersten Teil erklären wir Dir, worauf es beim SUPen mit Hund ankommt und was Du dafür brauchst. Im zweiten Teil folgt eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Was Dir und Deinem Hund das gemeinsame SUP Erlebnis bringt

Der Nutzen der gemeinsamen sportlichen Aktivität liegt klar auf der Hand: Auch für Hunde ist SUPen ein tolles Training, um die Balance zu fördern und die sonst nur schwer trainierbare Tiefenmuskulatur zu stärken. Eine Tour gemeinsam mit Deinem Vierbeiner ist mal was Anderes und stärkt außerdem die Mensch-Tier-Bindung.

Welche Voraussetzungen Du und Dein Hund mitbringen solltet

Eine Grundvoraussetzung für Euer gemeinsames SUP Erlebnis sind Vertrauen und Sicherheit. Außerdem kommt es darauf an, wie wasseraffin Dein Vierbeiner ist. Er schwimmt wie ein kleiner Champion und ist eh eine Wasserratte? Prima! Ist das nicht der Fall, solltet Ihr besonders viel Geduld mitbringen oder am besten einen SUP-Kurs mit Hund besuchen. 

Gleichzeitig auf Deinen Hund und auf Deine eigenen Bewegungen zu achten, ist schwierig. Deshalb hast du im besten Fall schon SUP Erfahrung und beherrschst einfache Paddelschläge, Wendungen und Stopps. Die eigene Sicherheit überträgt sich auch auf Deinen Hund und wird ihm seine ersten Erfahrungen auf dem Wasser deutlich erleichtern.

Wie schnell das Lerntempo Deines Hundes ist und wie er sich auf dem Wasser macht, hängt von vielen Faktoren ab: Persönlichkeit, Größe und Gewicht, Alter und Gesundheit. Somit ergibt sich zusammen mit Deinen persönlichen Voraussetzungen ein individuelles Zusammenspiel an Eigenschaften, die die gemeinsame Aktivität beeinflussen. In jedem Fall ist es wichtig, weder gleich aufzugeben noch Druck aufzubauen, sondern angenehme Lernbedingungen für Deinen Vierbeiner und Dich zu schaffen.


Zeit und Geduld sind die wichtigsten Voraussetzungen für den Lernprozess – vielleicht traut sich Dein Hund auch erst nach Wochen gemeinsam mit Dir aufs SUP Board

Welche Boards für SUP mit Hund geeignet sind

Welches Board nehme ich am besten für die Tour mit meinem Hund? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten! Die Faktoren, die bei der Wahl des Boards eine Rolle spielen, werden durch Deinen vierbeinigen Mitfahrer noch einige mehr – so musst Du die Größe und das Gewicht Deines Hundes miteinbeziehen, darauf wie sportlich und fit er ist und auch wo ihr gemeinsam unterwegs sein wollt.

Eine erste Faustregel lautet: Umso größer und schwerer Dein Hund ist, umso breiter sollte Dein Board sein. Als Richtwert gilt eine Boardbreite ab 85 cm. Vor allem für eher ängstliche Tiere bedeutet ein breites, stabiles Board zusätzliche Sicherheit. So sollte auch die Dicke des Boards ungefähr 15 cm betragen. Achte darauf, dass das Tragegewicht des Boards deutlich über dem gemeinsamen Gewicht von Dir und Deinem Hund inklusive nassem Fell (2-4 kg) liegt.

Welche Boardarten diesen Eigenschaften am nächsten kommen, kannst Du Dir bestimmt schon denken: Breite Allround Boards, Flatwater Boards und SUP Boards für Yoga sind für die Tour mit Deinem Vierbeiner am geeignetsten.  Sie bieten normalerweise eine große Fläche und genug Tragfähigkeit für Dich und Deinen Hund. Race Boards und lange, schmale Touring Boards sind nur etwas für Zweier-Teams mit Erfahrung und wegen der geringen Kippstabilität eher kleinen und fitten Hunden vorbehalten.

Ein Nice to have für die Tour mit Hund ist ein 3-Finnen-System für zusätzliche Kippstabilität. Im Idealfall hast Du außerdem ein Board mit einer runden Nose – damit wird der Auf- und Abstieg für Deinen Vierbeiner um einiges einfacher.

Das Stemax Wild Dog SUP mit einer Breite von 86 cm und einem Volumen von 347 Litern ist perfekt geeignet fürs SUPen mit Hund; hier geht’s zum Produkt

Wir empfehlen Dir für die Tour mit Deinem Hund ein Board mit sogenanntem Soft Deck Pad; mit einer solchen Beschichtung sind die meisten hochwertigeren Inflatables zum Glück schon ausgestattet. Diese Auflage ermöglicht Deinem Vierbeiner einen sicheren Stand, verhindert Rutschen und schützt das Board außerdem vor Kratzern.

SUP Zubehör: Schutz für Hund und Board

Wenn Du nur ein Board mit einer kleinen Trittfläche mit Grip hast, kannst Du mit einer speziellen Dog Matte Abhilfe schaffen. Die geriffelten Matten werden am Board befestigt und sorgen nicht nur für optimalen Halt, sondern dienen auch als Pufferschicht zwischen Boarddeck und Hundekrallen - Kratzer am Board ausgeschlossen!

Außerdem empfehlen wir eine Hundeschwimmweste. Sie ermöglicht Dir, Deinem Hund beim Auf- und Abstieg zu helfen und ihn aus dem Wasser zu ziehen; achte beim Kauf darauf, dass sich der Griff der Weste am Tierrücken befindet. Du fragst Dich, ob Dein Hund eine Weste braucht, auch wenn er schwimmen kann? Unbedingt! Oft nehmen Hunde ihre Erschöpfung nicht wahr und sind dann aber schon zu weit auf dem Wasser hinausgeschwommen. Auch starker Wind oder Wellengang können schnell zu Notsituationen werden; in solchen Fällen kann eine Schwimmweste Deinem Hund das Leben retten.

SUP mit Hund: Anleitung und Tipps in Teil 2

Jetzt weißt Du, ob eine SUP Tour mit Deinem Hund etwas für Dich ist und was Du dafür noch brauchst. Im nächsten Teil geht es ums Ganze – rauf aufs Board und rein ins Vergnügen zu zweit! Aber keine Angst, wir erklären Dir Schritt für Schritt, worauf Du achten musst.

Hier geht’s zu Teil 2

Tags: SUP mit Hund
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