Tipps & Kriterien für den Kauf von SUP Pumpen: Handpumpe vs. Elektropumpe

Um ins Stand Up Paddling einzusteigen, brauchst Du neben Board und Paddel eine Pumpe, um Dein Inflatable mit Luft zu befüllen. Meist beinhaltet der Lieferumfang eines Boards eine Handpumpe. Falls Du Dir überlegst, eine neue anzuschaffen oder Dir den Luxus einer Elektropumpe gönnen willst, geben wir Dir hier Hilfestellungen und Empfehlungen an die Hand - damit Du die für Dich optimale Möglichkeit findest, um Dein Board einsatzfähig zu machen.

Effektiv und funktional: Darauf solltest Du beim Kauf einer Handpumpe achten

Schon mal gut ausgestattet bist Du, wenn bei Deinem Inflatable Board eine Handpumpe mit Doppelhub-Funktion dabei war, die Du auf Einzelhub umstellen kannst. Damit brauchst du 10-20 Minuten, um Dein Board per Hand mit Luft zu befüllen. Der optimale Druck für SUP Boards liegt bei 10 bis 15 PSI. Ist Dein Board noch komplett ohne Luft, nutzt du zunächst die Doppelhub-Funktion. Dabei wird sowohl beim Drücken als auch beim Ziehen Luft in das Board gepumpt. Sobald einige PSI im Board sind, stellst du für kraftsparenderes Pumpen auf Einfachhub um. 


Die Umschaltmöglichkeit von "double action" auf "single action" bietet Dir den optimalen Kompromiss aus Zeit- und Kraftersparnis beim Aufpumpen Deines Boards

SUP Handpumpen gibt es mit breitem Volumenzylinder oder schmalem Hochdruckzylinder. Generell gilt: Schmale Pumpenzylinder benötigen weniger Kraftaufwand und bauen mehr Druck auf; breite Zylinder pumpen das Volumen schneller – sie werden gerne von kräftigeren SUPlern genutzt, denen Zeitersparnis wichtiger ist als Kraftersparnis. 

Außerdem solltest Du Dir die Konstruktion der Pumpe genau ansehen: Liegt der Griff bequem in der Hand? Ist die Fußraste ausreichend groß und bietet eine gute Fixierung? Ist die Pumpe leicht und kompakt zu transportieren? Sinnvoll bei einer Handpumpe – wie auch bei einer Elektropumpe  –  ist eine Absaugfunktion, um die Luft schnell und leicht aus dem Board zu bekommen.

Hier geht's zu den Handpumpen

Für mehr Komfort in weniger Zeit: So findest Du die richtige Elektropumpe 

Elektropumpen sind vor allem empfehlenswert für Leichtgewichte oder Paddler, die häufig auf Tour sind – oder für alle, die es sich beim Auf- und Abbau lieber bequem machen und mehr Zeit auf dem Wasser haben wollen. Mit Elektropumpen dauert es im Schnitt nur 5-10 Minuten, um dein Inflatable fahrtauglich zu machen! Dafür gibt es einen Punktabzug bei der Lautstärke, die je nach Modell und Leistung unterschiedlich ausfällt. Betrieben werden Elektro-Pumpen mit Akkus, über die Autobatterie oder den Zigarettenanzünder. Hier sind die Kombimöglichkeiten vielfältig: von Allroundern mit Akku und sämtlichen Anschlüssen bis zu Modellen, die entweder nur an die Batterie oder nur an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden. 

Wer kein Auto hat oder lieber mit der Tram zum See fährt, dem bietet der Akkubetrieb maximale Unabhängigkeit. Die Akkus vom Typ „Bleioder „Nickel-Metallhydrid“ sind nicht mit Handyakkus zu vergleichen und wollen gepflegt und gehegt werden: Die Akkus sollten nicht mehr als 60 Prozent entladen und möglichst bald auch wieder aufgeladen werden. Temperaturen unter Null und ein Überladen mögen die Akkus gar nicht. Blei-Akkus sind nochmal etwas empfindlicher als Ni/Mh-Akkus, wenn auch rund 100 Euro günstiger. Unbedingt auf einen geschützten Transport achten! 

Kompressorpumpe mit Ni/Mh-Power-Akku
Perfekt für Vielpaddler: Elektropumpe mit Anschlussmöglichkeit an die Autobatterie und leistungsstarkem Power Ni/Mh-Akku; dieser kann mit 800 Ladezyklen doppelt so oft geladen werden wie herkömmliche Bleibatterien
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Besonders schnell geht das Aufpumpen über den Anschluss an die Autobatterie; wer die Ohren der Strand- oder Seebesucher schonen möchte, ist mit dieser Variante gut bedient. Außerdem lässt sich ein aufgeblasenes Board besser zur Paddellocation transportieren und Du kannst Pumpe und Tasche im Auto lassen. 

Elektrische Pumpen gibt es als Ein-Stufen-Modelle und Zwei-Stufen-Modelle. Reine Kompressorpumpen gehören zur ersten Kategorie: Sie befüllen das Board so lange mit Luft, bis das gewünschte Druckvolumen erreicht ist. Turbinenpumpen dagegen erhöhen erst mit einem Gebläse das Volumen und dann in der Kompressorphase den Druck. Der klare Vorteil: die Zeitersparnis! Auch bei der elektrischen Pumpe kann es mit einer praktischen Ablassfunktion nochmal schneller nach Hause gehen. Ein wichtiges Merkmal in puncto Sicherheit ist die automatische Abschaltfunktion, die bei den Pumpen mittlerweile zum Standard gehört: Hierfür wählst Du den gewünschten Druckwert aus und die Pumpe befüllt Dein Board, bis dieser erreicht ist. Wir empfehlen Dir außerdem einen Überhitzungsschutz; damit schaltet sich Dein Gerät bei zu viel Wärme automatisch ab und lässt sich erst nach einer Abkühlphase wieder anmachen, wodurch unnötige Schäden vermieden werden.

Achte beim Kauf unbedingt darauf, dass der Ausgang der Pumpe mit Deinem Board kompatibel ist. Bei Inflatables handelt es sich meistens um den Halkey-Roberts-Anschluss (auch H3, HR oder H-valve genannt). Wenn der Ausgang Deiner Elektropumpe nicht für Deine Luftmatratzen oder das Kajak passt, kannst Du Dir Adapter besorgen.  

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SUP Pumpen im SUPWAVE Online Shop: Qualität und Funktionalität

Speziell wenn Du Dir eine Elektropumpe anschaffen möchtest, empfehlen wir Dir, Dich zu informieren und Testberichte zu Deinem Favoriten zu lesen. Hier kann man sich online oft schon gut eine Bild davon machen, wie funktional die Pumpe im Praxiseinsatz ist. Die Handpumpen und Elektropumpen im SUPWAVE Online Shop kennen wir fast alle aus eigenem Gebrauch und haben wir für Dich sorgfältig nach qualitativen Kriterien ausgewählt. Falls Du eine Frage zu einem unserer Produkte hast, kontaktiere uns gerne.

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